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Kurzkrimi von Luzie

Eine kleine Krimi Geschichte von Luzie basierend auf einer echten Geschichte

[Platzhalter: Titel des Krimis]

Liebe Freunde des Spitzes. Heute möchte ich euch von einem Verbrechen erzählen, dass ich so noch nie erlebt habe. Der „Kurzkrimi“ ist aus der Sicht der Opfer geschrieben und es basiert auf einem echten Erlebnis.

Es war in einer dunklen Dezembernacht kurz vor Weihnachten. Das Wasser des Sees war bereits kalt geworden und der Nebel legte sich schützend darüber. In einer Weide direkt am Ufer lebte eine werdende Rattenmutter. Das teilweise morsche Holz bot ihr ein gemütliches Zuhause. Doch in dieser Nacht wurde es auf einmal laut. Sie spürte wie etwas Schneeweißes an ihrem Haus vorbeilief, begleitet von einem Lichtstrahl aus einer Taschenlampe. Sie hörte eine Menschenstimme, die immer wieder fragte:“ Luzie, was ist da?“ Dann kam ein Kläffen hinzu. Es war jetzt schon unerträglich für die werdende Mutter. Und dann erschrak sie als eine schwarzweiße Schnauze in ihr gemütliches Heim eindrang. Sie sah nur einen Ausweg. Die Flucht über das Wasser. Im Rücken konnte sie noch sehen, wie das schneeweiße Ungetüm am Ufer hin und her lief. Es sprang auch ins Wasser. Aber scheinbar blieb sie unentdeckt denn nach 2 kurzen Runden ging das Wesen wieder an Land. Auf einmal sah sie es wieder am Ufer auf dem alten Deich, direkt neben ihr. Und dieses Tier sprang wieder ins Wasser und steuerte jetzt direkt auf sie zu. Kurz vor dem rettenden Ufer packte dieses Ungetüm die werdende Mutter und brach ihr dabei gleich ein paar Rippen. Am Land ließ das Tier sie aus dem Maul. Sie verteidigte sich so gut sie konnte. Doch die Sprünge ins Gesicht des Ungeheuers währte dieses durch schnelle Bewegungen ab. Stattdessen griff es immer wieder den Körper der armen Ratte an. Nach ca 30 Minuten ging es dann mit ihr zu Ende.

Doch diese schreckliche Tat sollte nicht die Letzte sein. 3 Nächte später lief dieses Ungeheuer im Morgengrauen wieder an dem See lang. Dieses Mal hat sie das Zuhause einer jungen, gesunden und ausgewachsenen Ratte ausfindig gemacht. Sie suchte ebenfalls ihr Heil in der Flucht über das Wasser. Scheinbar hatte es sich noch nicht rumgesprochen, dass das unheimliche Wesen keine Scheu vor Wasser hat. Auch dieses merkwürdige Taschenlampenlicht war wieder da. Das Ungeheuer sprang ins Wasser, begleitet von dem Licht. Und es holte die arme Ratte schnell ein, es packte mit diesem fiesen Maul zu und warf sie durch die Luft. Im Wasser wieder gelandet versuchte sie ein paar Meter zu tauchen. Das Wesen hat sie aber sofort wieder aufgespürt und griff wieder an und wieder wurde sie durch die Luft geschmissen. Nach der Landung tauchte sie unter und war kurz vor dem rettenden Ufer. Das Wesen hatte sie verloren. Leider war da diese Menschenstimme mit dem Taschenlampenlicht. Sie schrie:“ Luzie, hierher. Komm schnell.“ Das Wesen mit dem Namen Luzie kam aus dem See und lief zu dem Menschen. Nun hatte sie die Ratte wieder im Blick. Sie sprang vorsichtig rein und schnappte sich dieses Mal die Ratte. Ein Schrei des sterbenden Tieres durchdrang das Morgengrauen. Am Land abgelegt, hatte die Ratte kaum noch Lebenszeichen. Sie hob noch ein paar Mal den Kopf als wenn sie das Ungetüm um Gnade bitten würde und dann verstarb sie.

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